Stadtvilla Brandenburg

Ein Baublog für alle interessierten Freunde und Bauherren

Garagenfundament: Die Schalung

Am Freitag haben wir das Auto mit 15mm OSB-Platten, Schalbrettern in 24x205mm und diversen Latten vollgeladen. Zum Glück hatte ich vor einiger Zeit Grundträger für meine Dachreling besorgt, sonst wären wir bei den vier Meter langen Bretten ganz schön aufgeschmissen gewesen. So ging es ganz gut und der Berg Holz war schnell auf die Baustelle geschafft.

Unser Plan war es, die Schalung für das Betonfundament an diesem Wochenende fertig zu bauen. Da wir sowas noch nie gemacht hatten, waren wir ganz gespannt, wie schnell wir voran kommen würden. Sobald aber eine Ecke angefangen war, ging der Rest relativ fix.

Wir haben umlaufend an drei Aussenseiten OSB-Platten genommen, da ich mich ein wenig „verbaggert“ hatte und nun mit den OSB-Platten das Fundament wieder an die richtige Stelle rücken konnten. Auf der vierten Seite genügte ein 205er Schalbrett, dort verlief der gebaggerte Graben exakt an der gespannten Schnur entlang. Die Oberkante der Platten haben wir genau auf das spätere Niveau der Bodenplatte ausgerichtet, um den Beton später sauber abzuziehen.

Die Innenseite verläuft etwa 15cm tiefer und bildet somit das obere Niveau des zuerst zu gießenden Ringfundaments. Bis zu dieser Ebene werden wir später mit Betonrecycling auffüllen und verdichten, bevor die Bodenplatte betoniert wird.

Beim Schalungsbau rächt sich übrigens jeder Fehler beim Ausheben des Grabens. Ich habe an einigen Stellen zu tief gebaggert. Zwischen Schalung und Erdreich war daher teilweise ordentlich Luft, der Beton wäre ungehindert in alle Richtungen gelaufen. Um das wieder auszugleichen, haben wir eine Plane gespannt und von innen mit Erde aufgefüllt. Teils waren die Löcher jedoch so groß, dass wir noch ein Brett drunter geschraubt haben.

Dennoch war die Schalung an einem strammen Samstag fertig und bereit für den Beton. Und ich hatte am Abend eine ordentlich rote Birne von der vielen Sonne…

Übrigens: vielen Dank an unseren Nachbarn an dieser Stelle! Er hatte sich übers Wochenende einen Radlader geliehen und bei uns nebenbei einen Erdhaufen weggeschoben. So kann nun auch der Betonmischer ungehindert bis an die Garage fahren.

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