Stadtvilla Brandenburg

Ein Baublog für alle interessierten Freunde und Bauherren

Bemusterungstermin bei Magdeburg

Auf den heutigen Tag haben wir uns lange gefreut! Die Fahrt ging nach Schönebeck und Haldensleben bei Magdeburg, um Sanitärobjekte, Elektrik, Treppe, Türen und Fenster auszusuchen und festzulegen. Also haben wir uns früh morgens auf den Weg gemacht und landeten als erstes … im Stau! Kurz hinter Werder, noch auf der A10, hatte sich ein Schwertransport unter einer Brücke verfangen und dabei die Kleinigkeit von 12t Ladung (in einem Stück) abgeworfen. Die Verzögerung von knapp einer Stunde sollten wir den Tag über leider nicht mehr hereinholen.

1. Station: Sanitärfachmarkt

Wir wurden trotz unserer Verspätung sehr freundlich begrüßt und konnten gleich durch die Ausstellung schlendern.
Sicherlich – gefallen hat uns vieles! Für unser neues Bad wären etliche Objekte in Frage gekommen. Aber wie sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat: unser Geschmack ist leider nicht mit unserem Budget vereinbar. So sollte es auch in dieser Badausstellung sein. Für eine freistehende Badewanne 5.000 EUR? Dazu ein Waschtisch für die Kleinigkeit von 3.500 EUR. Spiegel und Armaturen noch nicht eingerechnet… Ach ja, das WC passend zum Waschtisch fehlt ja auch noch…

Selbst wenn wir für das Gäste-WC den Standard nehmen: summa summarum ist uns das alles ein wenig zu viel. Frau I. von Energy Systems (welche bei uns Heizung, Lüftung, Elektrik und Sanitär installieren) hat uns aber in Abstimmung mit Richter Haus angeboten, dass wir die Sanitärobjekte ganz oder teilweise selbst beisteuern können. Wir hoffen, auf diese Weise wenigstens ein kleines bischen günstiger wegzukommen.

Für einige Armaturen und einen Teil der Keramik lassen wir uns ein Angebot erstellen und sind guter Dinge, noch etwas beauftragen zu können. Übrigens: die von Richter Haus im Standard vorgesehenen Armaturen und auch die Keramik sind qualitativ hochwertig und optisch in Ordnung. Sie treffen nur nicht genau unseren Geschmack.

2. Station: Treppenausstellung

Nun ging es weiter zu einer Treppenbaufirma in Langenweddingen (lustige Ortsnamen gibt es übrigens in dieser Ecke). Wir trafen dort Herrn K., unseren Schreiner und Fenstermonteur. Der direkte Weg ging zur Standard-Treppe, wie sie von Richter Haus vorgesehen ist. Erster Eindruck: WOW! Hier hat man wirklich nicht gespart. Matt gebürstete Edelstahlstäbe, gummigelagerte Wandhülsen aus Edelstahl, freitragend, wangenlos, Holzhandlauf – insgesamt sehr modern! Lediglich beim Holz sind wir noch am überlegen, ob es für uns bessere Alternativen gibt. Die Buche ist uns etwas zu hell und zu rötlich.

Man hat uns zugesagt, ein paar Holzmuster anzufertigen. Wir sind gespannt darauf!

3. Station: Fensterausstellung

Hier gibt es nicht viel zu sagen: die Standard-Fenster von Richter Haus sind perfekt. Gute Wärmedämmung, Dreifachverglasung, Mehrkammerprofile, usw… Optisch gefallen sie uns auch. Wir hatten uns im Vorfeld schon für Anthrazit entschieden, dazu kommen WKII-Beschläge zur erhöhten Einbruchsicherheit.

Die Haustüre macht ebenfalls einen guten Eindruck. Mit Alurahmen, Stahlbändern und 6-fach-Verriegelung fühlt man sich auch hier auf der sicheren Seite. Aussuchen kann man kostenneutral zwischen acht verschiedenen Füllungsformen, vier verschiedenen Verglasungen und acht verschiedenen Farben.

Liebäugeln tun wir im Moment mit einem Motorschloß. Das ist wirklich eine feine Sache. Tür zugezogen und schon wird sie wie von Geisterhand zweifach verschlossen. Öffnen von Außen ganz normal mit dem Schlüssel, mit einem RFD-Chip, oder einem Zahlencode. Von innen einfach durch Herunterdrücken der Klinke (Panikfunktion). Mal sehen, was das kostet 🙁

4. Station: Türenausstellung im örtlichen Holzfachmarkt

Ebenfalls mit unserem Schreiner sind wir noch schnell dort eingekehrt und haben die Innentüren ausgesucht. So ganz in weiß war uns dann doch etwas zu langweilig. Eine Tür mit senkrechter Sicke soll es sein, dazu für das Wohnzimmer eine Glastür mit senkrechter satinierter Linie.  Wir waren leider etwas in Eile und konnten das Angebot des Geschäftsinhabers zu einem Kaffee nicht wahrnehmen. Das nächste Mal bestimmt!

5. Station: Mittagessen

Ist ausgefallen. Der Stau am morgen…

6. Station: Energy Systems wegen der Elektrik

Wir hatten da mal etwas vorbereitet 😉 Nämlich einen Plan für alle Steckdosen, Schalter, Lichtauslässe, Jalousieschalter, Netzwerkverkabelung, Telefondosen, Lautsprecherkabel.
Und auch unser Berater, Herr S., seines Zeichens Geschäftsführer von Energy Systems, hatte sich perfekt vorbereitet. An der Wand ein Flachbildschirm mit unserem Grundriss, darin bereits viele Dinge fertig eingezeichnet. So ging die Abstimmung zügig und Raum für Raum schnell voran. Dennoch dauerte der Termin am längsten von allen, denn hier gab es auch am meisten zu besprechen.

Der Energiemensch hatte offensichtlich genau so einen Spieltrieb wie ich. Wir kamen immer wieder ins Schwärmen, was man doch mit einer Hausautomation so alles anstellen könnte. Sehr zum Leidwesen von Monique, die befürchtet, irgendwann in einem dunklen, kalten Haus mit heruntergelassenen Rolläden zu sitzen und an der Smartphone-Steuerung zu verzweifeln. Trotz guten Zuredens: hier muss ich ganz behutsam und Schritt für Schritt vorgehen 😉

Wir lassen daher die Elektrik weitestgehend beim Standard, wie er von Richter Haus vorgesehen ist. Lediglich ein paar Bewegunsgmelder im Flur sowie einige Lampenauslässe kommen extra. Dazu Netzwerkverkabelung und Lautsprecherkabel. Ach ja, die 20 zusätzlichen Doppelsteckdosen hatten wir bereits in den Bauvertrag hineingenommen, sonst wäre es sehr knapp geworden.

Beim Thema Lautsprecherkabel führte uns Herr S. ein ganz besonderes Gimmick vor. Er kramte eine Fernbedienung vor, tippte darauf herum und nach einigen Sekunden war der gesamte Raum mit Musik in angenehmem Raumklang beschallt. Lautsprecher waren jedoch keine zu sehen. Mein erster Verdacht viel auf die Blumentöpfe. Jedoch weit gefehlt, der Klang kam aus der… Tja, wer es wissen möchte: mit Richter Haus bauen, zur Bemusterung zu Energy Systems fahren und vorführen lassen 😉

7. Station: Das gelbe M

Wir mussten wirklich sehr hungrig ausgesehen haben. So hat uns Herr S. zum Abschied noch 4-5 gute Tipps gegeben, wo man in der Nähe etwas essen kann. Es reichte letztlich nur für einen Drive-In, denn zu Hause wollte das Kind beim Babysitter abgeholt werden.

Fazit

Der Tag war anstrengend. Vielen Dank an die Menschen, die uns mit Kaffee, Wasser und Säften versorgt haben.

Die Beratung war an allen Stationen herzlich, kompetent und ausführlich. Wir haben uns überall willkommen gefühlt und hoffen, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.

Die bei Richter Haus im Preis enthaltene Standardausstattung ist reichlich, die Qualität ist gut. Das Design ist neutral und gegen geringen Aufpreis aufwertbar.