Stadtvilla Brandenburg

Ein Baublog für alle interessierten Freunde und Bauherren

Elektro

Nun sind die Strippenzieher bei der Arbeit. Wir hatten ja bei der Bemusterung im Vorfeld sehr viele Details abgesprochen. Für die letzten Feinheiten sollte man sich allerdings vor Ort nochmal ein wenig Zeit nehmen und die genaue Lage von Steckdosen und Schaltern überprüfen. Jetzt kann man noch alles korrigieren.

Die Jungs von Energy Systems sind wirklich gut und denken mit. Ich musste lediglich an der TV-Wand eine Kleinigkeit verändern. Dort ist die Installation aber auch wirklich kompliziert. Wir lassen gleich Lautsprecherkabel für das 5.1-System einziehen.  Den TV hängen wir an die Wand – auch dafür ist eine Steckdose und ein Leerrohr für Antennen- und Datenkabel vorbereitet. Zudem bekommt unser Esszimmer ebenfalls Lautsprecher, deren Kabel am TV enden. Alles in allem sind das dort 6 Steckdosen, eine Datendose, eine Antennendose, zwei Lautsprecherdosen und ein Leerrohr. Und alles muss genau an die richtige Stelle, damit man später keine Kabel mehr sieht. (-> WAF)


Man ist übrigens auch auf der Baustelle noch in Grenzen flexibel. Ich hatte eine wichtige Steckdose schlicht vergessen. Kein Problem – eine halbe Stunde später war sie da.

Übrigens: ich spiele mit dem Gedanken, einige Schalter, Licht, Steckdosen usw. später mit einer funkbasierten Steuerung zu automatisieren. Aus diesem Grund habe ich bei sämtlichen Steckdosen und Schaltern tiefe Leerdosen einbauen lassen. Das kostet nur ein paar Cent pro Dose mehr, aber man hat später genug Platz für die Funk-Aktoren.

Ein wenig unangenehm war eine Arbeit, die für mich heute unvermittelt kam: wir lassen ein Stromkabel in die Garage legen. Dafür gibt es ein KG-Rohr, welches unter dem Fundament ins Erdreich stößt. Zum Verlegen des Kabels musste ich das Rohr natürlich freilegen. Leider steht darüber das Gerüst und man hat nur etwa 1m Kopffreiheit. Das Rohr habe ich dann auf Knien buddelnd mit bloßen Händen endlich in 1,2m Tiefe gefunden.

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