Stadtvilla Brandenburg

Ein Baublog für alle interessierten Freunde und Bauherren

„Oooh – kaputt… Und nochmal!“ – Fliesen legen in Eigenleistung.

Der nächste Teil der Eigenleistung beginnt: das Verlegen der Fliesen. Ich hatte das vor etwa 20 Jahren das letzte Mal gemacht, und damals ging es ganz gut. Also eine Arbeit, die wir uns zutrauten. Nachdem die ersten paar Reihen geschafft waren, klappte es dann auch wie am Schnürchen. Natürlich würde sich jeder Fliesenleger kaputtlachen, wenn er das Ergebnis des ersten Tages sehen würde. Aber wir sind stolz und können sagen: haben wir gemacht!

Tags darauf kamen noch die Schwiegereltern und haben fleißig mitgeholfen. So gab es wieder einen Ruck und wir haben am Wochenende alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Das Büro ist fertig, ebenso das WC unten und die Wandfliesen im Hausanschlussraum. Wie immer, halten die Ecken am meisten auf. Messen, Sägen, Einpassen, Ausrichten, nochmal Messen, nochmal Schneiden – oooh, kaputt! Und wieder von vorne…

Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass die eine oder andere Fliese nicht ganz optimal liegt. Hier und da ist eine Fuge etwas unregelmäßig oder ein Höhenunterschied spürbar. Das guckt sich weg…

Außerdem haben wir das Bad und dort insbesondere die bodenebene Dusche mit einer flüssigen Dichtfolie bearbeitet, damit dem Estrich und dem Trockenbau nichts passiert. Denn was der Laie (und so auch ich)  in der Regel nicht weiß: Fliesen und Fugen sind zunächst mal nicht wasserdicht. Läuft im Bad etwas über oder steht dort dauerhaft irgendwo Wasser, dann beschädigt das nach und nach den Unterbau. Schimmel und Verfall sind die Folge.

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