Stadtvilla Brandenburg

Ein Baublog für alle interessierten Freunde und Bauherren

Stadtvilla

Nur ein neumodischer Trend? Nein. Für uns nicht!

Schaut man sich in alten gewachsenen Vorstädten um, dann trifft man auf eine Vielzahl klassischer Stadtvillen. Alle haben ein paar charakteristische Merkmale gemeinsam:

  • Sie haben mindestens zwei Vollgeschosse. Das bringt im Vergleich zu einem Dachgeschoss mit Dachschrägen wesentlich mehr frei planbaren Raum in den Obergeschossen.
  • Sie haben eine verhältnismäßig simple Dachkonstruktion mit Zelt- oder Walmdach. Daher ist der Bau nicht teurer als ein klassisches Haus mit Satteldach.
  • Meistens findet man einen quadratischen oder leicht rechteckigen Grundriss vor. Das Haus ist demnach insgesamt sehr kompakt und damit energietechnisch fast optimial. (Eine Kugel wäre noch besser. Das wäre aber aus vielerlei Gründen nicht so praktisch…)
  • Durch die Vollgeschosse kann man auf Dachfenster verzichten. Diese sind teurer und zudem schlechter wärmegedämmt als normale Fenster. (Jaaaaa, sind sie – wir wohnen noch in einer Dachgeschosswohnung mit guten Fenstern. Und trotzdem zieht es da durch.)

Es kann also nicht so schlecht gewesen sein, was unsere Omas und Opas früher gebaut haben. Zumindest aus technischer Sicht.

Über das Aussehen kann man natürlich immer streiten.

Für manch einen mag so eine Stadtvilla auf einem kleinen Grundstück in einer Neubausiedlung eher lächerlich aussehen. Glaubt mir – hätte ich das nötige Kleingeld, würde ich das Ding auch lieber auf 3000 m² Grund zwischen alten Baumbestand neben einen See stellen.
Für den nächsten muss ein Haus ein Haus wie vom Nikolaus sein. Mit Satteldach und Erker und Gaube und Schornstein oben dran und Gartenzwerg daneben. Wir lieben die klaren Linien und den modernen zeitlosen Stil.

Und darum haben wir uns für eine Stadtvilla entschieden!